Pflege von Demenzkranken

Die Pflege von Demenzkranken belastet Angehörige sehr und erfordert ein Umdenken im alltäglichen Leben und somit ein Umlernen. Angehörige der Betroffenen müssen mit den krankheitsbedingten Veränderungen fertig werden. Deshalb ist es für Angehörige von großer Hilfe, wenn der Betroffene von Fachpersonal gepflegt und betreut wird.

Die Pflege erfordert Konstanz. Am wohlsten fühlen sich Demenzkranke in vertrauten Umgebungen und vertrauten Personen. Die Zahl der Pflegekräfte, welche die Pflege und Betreuung eines Demenzkranken wahrnehmen, wird so klein als möglich gehalten, ein unnötiger Wechsel wird vermieden.

Bei der Pflege von Demenzkranken spielen die persönliche Beziehung und der Zeitfaktor eine wesentliche Rolle. Sie kann nur unwesentlich durch technische Mittel automatisiert und rationalisiert werden. Eine feste Bezugsperson/Pflegefachkraft pro Schicht begleitet den demenziellerkrankten Menschen durch den Tag. Sie berücksichtigt die individuellen Eigenheiten und Vorlieben des Patienten und sucht nach sinnvollen Beschäftigungsmöglichkeiten, um einer evtl. Weglauftendenz vorzubeugen.

Die Kommunikation mit Demenzkranken erfolgt über Validation [nach Naomi Feil].

Wir arbeiten eng mit Ärzten und Fachärzten zusammen, mit denen wir dann eine geeignete Therapie für den Betreffenden bestimmen. Die Pflegefachkräfte verfügen auch über Grundkenntnisse der Gerontopsychiatrischen Pflege und nehmen regelmäßig an Fort- und Weiterbildungen teil, um neueste Erkenntnisse umzusetzen.